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Artikel von Ausgabe 133 (6)
Community Gardens (Teil 2)
Die Internationalen Gärten in Göttingen. Jochen Schilk stellt ein gelungenes Integrationsprojekt vor.

Autoren: Jochen Schilk

In der vorliegenden Ausgabe stelle ich wie bereits in der vorangegangenen Folge die Idee gemeinschaftlich bewirtschafteter Gärten vor, die mir ein hervorragendes Werkzeug auf dem Weg zu einer nachhaltigen Welt zu sein scheinen. Bereits viele tausend zumeist städtische Menschen haben in Community-Gärten den Weg zu einem Leben (wieder-)gefunden, das von Gemeinschaft und einer dichten Beziehung zur Erde geprägt ist.
Im ersten Teil der „Community Gardens“-Artikelserie erzählte ich die spannende Geschichte des „People's Park“ in der kalifornischen Universitätsstadt Berkley, der in den ereignisreichen Sechziger Jahren als eines der ersten derartigen Projekte seinen Anfang nahm. Im zweiten Teil machen wir nun einen Sprung in die nicht minder spannende Gegenwart und werfen einen ausführlichen Blick auf ein sehr hoffnungsvolles „Ausländer-Integrationsprojekt“, das den Gedanken der gemeinschaftlichen Gartenbearbeitung für die Herausforderungen unserer Zeit weiterentwickelt hat.


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Kommunikation mit Kindern
Otmar Preuß beschreibt das Kato-Prinzip als Möglichkeit, die Kommunikation von unterschwelliger Machtausübung zu befreien.

Autoren: Otmar Preuß

 
Matriarchat und der Weltfrieden
Peggy Reeves Sanday berichtet über die Lehren der Minangkabau in Indonesien.

Autoren: Peggy Reeves Sanday

Dass Matriarchat „Frauenherrschaft“ bedeutet, ist ein großes Missverständnis, wie die Anthropologin Peggy Reeves Sanday belegt. Für eine friedliche Gesellschaft kommt es gerade nicht auf Herrschaft an, sondern auf Werte, die dem Frieden dienen. Die Sozialordnung der von Reeves Sanday erforschten matrilinearen Gesellschaft der Minangkabau in Indo­nesien basiert auf Werten wie Pflege des Lebens, Schutz der Schwächeren und Verhandlungsbereit­schaft. Es ist eine soziale Hochkultur, deren grundlegende Anschauungen den hohen Idealen der westlichen Demokratien entsprechen – weit entfernt von einem angeblich frühen Stadium der Mensch­heitsevolution, zu dem matriar­chale Gesellschaften häufig herabgewürdigt werden.

 
Versuch und Irrtum
Kurt Staudinger schildert, wie der Versuch der pharmazeutischen Großindustrie, die Pflanzenheilkunde zu unterdrücken, von der Europäischen Kommission in die Schranken gewiesen wurde.

Autoren: Kurt Staudinger

Die gravierenden Folgen der Arznei­mittel­gesetznovellen waren in KursKontakte bereits mehrfach Thema. Wir haben uns oft gefragt, warum diese restrik­tiven Bestimmungen, die eine Vielzahl von Herstellerfirmen für Naturheilmittel vom Markt gefegt und die Möglichkeiten der Heilpraktiker und Ärzte empfindlich eingeschränkt hat, nicht einen Sturm der Entrüstung in Medien, Büger­initiativen oder Interessens­verbänden ausgelöst haben. Zum Glück hat nun die Gesetz­gebung der Europäischen Union den Bestrebungen in Deutschland klar Einhalt geboten: Im März dieses Jahres wurde ein vereinfachtes Zulassungsverfahren für pflanzliche Heilmittel verabschiedet.

 
Wohl und Wehe der Pflanzenheilkunde

Autoren: Dr. med. Reimar Banis

 
Stadt-Gesicht
Holger Krüssmann porträtiert den Gesamtkünstler Robert Kaller.

Autoren: Holger Krüssmann

Auf dem Weg zu einem Treffen mit Robert Kaller in Dortmund: Im Stau auf der Ost-West-Achse des Ruhrgebiets, die einmal "Ruhrschnellweg" getauft wurde und schnell den Spitznamen "Ruhrschleichweg" verpasst bekam, bleibt reichlich Zeit zum Nachdenken darüber, was denn letztendlich das "Gesicht" von Städten ausmacht. Sind es die Eiffeltürme, Buckingham-Paläste, Brandenburger Tore oder die Unterföhrings, Marzahns und Köln-Kalks, aus denen sich der Stadtraum definiert? Umso mehr, wenn die Stadt zur "Stadt-Landschaft" in die Breite zersiedelt ist? Spitze oder Fläche, Sekt oder Selters?

 
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