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| Artikel von Ausgabe 144 (11) |
| Editorial |
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Autoren:
Johannes Heimrath
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| Lebens-Geschichten |
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Lara Mallien und Christine Wawra stellen die Geschichtenerzählerin Katharina Ritter und den Filmemacher Claus Strigel vor. Autoren:
Lara Mallien
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| Holismus als Bewegung? |
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Eine Übung in Selbstreflexion. Autoren:
William Bloom
Die holistische Sicht auf das Leben und die Welt wird zusehends zu einer bestimmenden kulturellen Kraft. Doch kann man deshalb bereits von einer gesellschaftlichen, zunehmend auch politisch wirksamen Bewegung sprechen? Der englische Politikwissen-schaftler William Bloom ist durchaus dieser Meinung und schlägt als Sammel-begriff für die vielen, in Richtung Ganzheit tendierenden Strömungen das Wort „Holismus“ vor. Er warnt vor der Gefahr des Fundamentalismus, die jeder Bewegung innewohnt, und sieht Chancen für den Holismus, sich eben dieser Gefahr rechtzeitig bewusst zu werden.
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| Respekt vor den Kindern |
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Die Söhne der Familie Neubronner verweigern die Schule. Anke Caspar-Jürgens beschreibt, sie sich die Familie dieser Herausforderung stellt. Autoren:
Anke Caspar-Jürgens
Ein weiterer Fall von Schulverweigerung in Bremen zeigt, dass sich Eltern zuneh-mend weniger mit der Situation in Deutsch-land zufrieden geben. Die Haltung der Eltern ist durch gute Argumente gestützt. Man darf auf den Ausgang der Auseinan-dersetzung gespannt sein.
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| Suche den Himmel in dir! |
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Ein gesellschaftskritisches Kunstprojekt. Autoren:
Joachim Pfeffinger
Mit öffentlichen künstlerischen Aktionen möchte Dynamik5 Menschen, denen die weltpolitischen und ökologischen Fehlentwicklungen zunehmend Unbehagen -bereiten, ansprechen und sie anfeuern, an einer lebenswerteren Zukunft aktiv und friedlich mitzugestalten. Joachim Pfeffinger stellt hier das Kunstprojekt „Suche den Himmel in dir“ vor, das 2007 in der Schweiz aufgeführt werden soll. Es thematisiert inhaltliche Schwerpunkte der Arbeit von Dynamik5.
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| Entwurf für eine Kooperative Wirtschaftsordnung |
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Ein Grundsatzpapier der Konzeptgruppe Wirtschaft von Dynamik5 Schweiz, Teil 6 Autoren:
Dynamik5 Dynamik5
Die Konzeptgruppe Wirtschaft von Dynamik5 Schweiz hat in mehr als dreijähriger Arbeit einen Entwurf für eine neue kooperative Wirtschaftsordnung erarbeitet, den wir in einer mehrteiligen Serie vorstellen. Wir betrachten den Text ausdrücklich als Baustelle, auf der man Bauteile im Dialog entfernen und hinzufügen kann. Der Entwurf ist wie folgt gegliedert: 1. Begründung, 2. Werte, 3. Reformen, 4. Umsetzung, 5. Schlussbemerkungen.
In dieser Folge unserer Artikelserie schildern wir die Punkte 11. bis 14. von insgesamt 18 Reformen, die zu einer kooperativen, d.h. demokratischen und fairen Wirtschaftsordnung führen sollen.
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| Gemeinschaft im Dorf |
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Peter Roetzer lädt ein zu einem Rundgang durch das Gemeinschaftsdorf Heckenbeck Autoren:
Peter Roetzer
Im Unterschied zu anderen Dörfern zwischen Harz und Weserbergland, deren Infrastruktur sich ständig verschlechtert, hat sich in Heckenbeck die Entwicklung umgekehrt: In den letzten zehn Jahren hat die Bevölkerung stetig zugenommen, es gibt viele Kinder, und die Infrastruktur verbessert sich ständig. In diesem Dorf mit rund 480 Einwohnerinnen und Einwohnern werden innerhalb der traditionellen Dorfstruktur Ideen und Modelle für eine nachhaltige, lebensfreundliche gesellschaftliche Entwicklung erprobt. Dabei entsteht ein Feld wohlwollender und respektvoller Selbstorganisation. Neu hinzugezogene, an gemeinschaftlichen Lebensformen interessierte Menschen (etwa 60 Erwachsene und 40 Kinder) organisieren sich entsprechend ihren Ideen, Werten, Bedürfnissen und Fähigkeiten. Es haben sich unterschiedliche Gruppen gebildet, die der Kommunikation, der spirituellen oder kreativen Betätigung dienen. Seit den ersten Anfängen des Projekts im Jahr 1984 entstanden vor allem in den letzten fünf bis zehn Jahren viele Initiativen, beispielsweise eine Freie Schule, ein selbstorganisierter Kindergarten, ein soziokulturelles Zentrum mit der sogenannten Weltbühne, verschiedene Gemeinschaftspraxen, ein Meditationshaus, ein Biogartenbaubetrieb und -laden, ein ökologisches Bauunternehmen und andere Handwerksbetriebe. Auch ein „Zentrum für Salutogenese“ im Nachbarort entsteht aus diesem Gemeinschaftsnetzwerk heraus.
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| Beginn der hellen Jahreszeit |
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Das Jahresrad als symbol für Kontinuität und Entwicklung Autoren:
Gandalf Lipinski
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| Andere Welten gibt es schon! |
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Claudia Flatten und David Moya berichten vor ihrer Forschungsreise zu Gemeinschaften in Europa. Autoren:
David Moya Claudia Flatten
David Moya und Claudia Flatten, Forschungsreisende in Sachen sozialer und ökologischer Alternativen, sind von einer mehrmonatigen Reise zu anderen Welten in Spanien, Frankreich und Deutschland zurückgekehrt. Dieser erste Bericht informiert über die Motive ihrer Reise und ist der Auftakt zu einer Folge von Reiseberichten.
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| Bis die Kreativität explodierte |
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Anfang und Wachsen einer Gemeinschaft. Autoren:
Theo Petzold
Theo Petzold ist der Pionier von Heckenbeck. Sein Wunsch nach Veränderung führte ihn in den Ort. Er berichtet von den Anfängen und dem Wachstum des Gemeinschaftsnetzwerks.
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| Mama Anarchija |
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Die herrschaftsfreie Gesellschaft – Eine Utopie mit tiefen Wurzeln. Teil 2 Autoren:
Jochen Schilk
In der vergangenen Ausgabe war an dieser Stelle eine Einführung in die faszinierende gesellschaftliche Utopie des Anarchismus zu lesen. Darin habe ich angedeutet, dass heute neben der eher marginalisierten anarchistischen Bewegung noch eine andere Gruppe als Fürsprecherin einer herrschaftsfreien Gesellschaft auftritt: die überdisziplinär arbeitende wissenschaftliche Matriarchatsforschung, deren Erkenntnisse aus Ethnologie, Archäologie, Etymologie, vergleichender Mythologie und Religionswissenschaft schlüssig belegen, dass die Wurzeln der heutigen Zivilisationen in eben solchen herrschaftsfreien Gesellschaften („Ausgleichs-“ bzw. „Partnerschaftsgesellschaften“) liegen. In der Zusammenführung des Wissens aus der Matriarchatsforschung mit den Erfahrungen und Visionen der anarchistischen Bewegung liegt meiner Ansicht nach ein ungenutztes Potenzial für vielfältige Synergien, die dazu führen könnten, den wichtigen Botschaften beider Forschungsbereiche in der öffentlichen Diskussion über nachhaltige Gesellschaftsstrukturen endlich gebührend Gehör zu verschaffen.
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