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Über uns
Impressum
Artikel von Ausgabe 160 (12)
Editorial

Autoren: Johannes Heimrath

 
Markt oder Mütterlichkeit
Die mütterliche Ökonomie des Schenkens

Autoren: Genevieve Vaughan

Berater des Club of Rome wie der Finanz­experte Stefan Brunnhuber geben der ­Stabilität des jetzigen Marktsystems noch sechs Monate. Alles zittert und starrt wie das Kaninchen auf die Schlange. Die Kapitalismus-Kritik ist in den Mainstream-­Medien angekommen, selbst das Feuilleton der Süddeutschen empfiehlt, dass Regionen danach streben sollten, mit Hilfe ihrer eigenen Ressourcen überlebensfähig zu bleiben. Welche Aufgabe hat eine Zeitschrift wie KursKontakte in solchen Zeiten? Wir möchten unseren Leserinnen und Lesern eine ungewöhnliche Perspektive auf Wirtschaft nahebringen. Sie ist so radikal, dass sie auf den ersten Blick völlig utopisch erscheint, doch bei näherer Betrachtung entpuppt sie sich als Basis des Lebens schlechthin – und damit als Basis jeder Wirtschaft: Die Schenk-Ökonomie oder die „Ökonomie des Gebens“, die die Ökofeministin Genevieve Vaughan ­einer breiteren Öffent­lichkeit zugänglich macht. Vaughan zeigt, wie sehr wir den Grundsatz „Wirtschaft bedeutet Tausch“ verinnerlicht haben, während in matri­archalen Kulturen Wirtschaft auf dem ­Geben basiert: Alles, was ich zum Leben brauche, erhalte ich von Nachbarn und Freunden, ohne dass diese dafür eine äquivalente Gegenleistung erwarten. In den kommenden Ausgaben wird uns interessieren, wie sich dieses Prinzip auf die Welt des 21. Jahrhunderts übertragen lässt. Das klingt unrealistisch? Keines­wegs. Unrealistisch ist, dass alles so weitergeht wie bisher.

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Kultur des Gebens
Lara Mallien portraitiert die Sozialanthropologin Veronika Bennholdt-Thomsen.

Autoren: Lara Mallien

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Die Moral-Bombe
Jochen Schilk zu Besuch bei Jürgen Wagner, alias „Öff!Öff!“, dem Begründer der Schenker-Bewegung.

Autoren: Jochen Schilk

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Strukturen gewaltfrei ändern
Anke Caspar-Jürgens über Marshall B. Rosenbergs Ansätze zu einem sinnvollen Verständnis von Bildung.

Autoren: Anke Caspar-Jürgens

Die Gewaltfreie Kommunikation von ­Marshall B. Rosenberg macht in den verschiedensten Bereichen der Gesellschaft Schule. Was, wenn man ihre Methoden in der Auseinandersetzung mit dem deutschen Schulsystem anwendete? Anke Caspar-Jürgens zeigt die strukturkritische Seite dieser Methode auf.

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Gemeinschaft lebt durch Großzügigkeit
Gemeinschaften und die Kultur des Schenkens.

Autoren: Barth Stützel, Andreae

Mit einem kleinen Fragenkatalog zum Heft-Thema „Schenk­ökonomie“ ist die eurotopia-Redaktion an verschiedene Gemeinschaften herangetreten: Welche Rolle spielt das Schenken in ihrem Leben ganz persönlich und im Alltag der Gemeinschaft? Hat das Schenken eine ökonomische Bedeutung für das Wirtschaften in der Gemeinschaft? Kann man von einer Kultur des Schenkens sprechen, und worin findet diese ihren Ausdruck? Wo entstehen damit zusammenhängende Probleme und Konflikte?

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Rezepte zur Weltverbesserung
Wolfram Nolte sprach mit dem kochenden und schreibenden Friedensaktivisten Wam Kat.

Autoren: Wolfram Nolte Wam Kat

Der aus Holland stammende Wam Kat bekocht seit mehr als 20 Jahren mit seinem Team in verschiedenen fahrbaren Großküchen politische Bewegungen auf ihren Demonstrationen. Aus Anlass des Erscheinens seines Kochbuchs „24 Rezepte zur kulinarischen Weltverbesserung“ sprach eurotopia-Redakteur Wolfram Nolte mit ihm.

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Was kann ich für die Welt tun?
Ita Gabert auf Visionsreise durch Brasilien.

Autoren: Ita Grabert

Ita Gabert zieht es vom Ökodorf ­Sieben Linden nach Brasilien. Dort aufgewachsen, hatte sie schon als Jugendliche Kontakt zum ­Entwicklungshilfeprojekt Monte Azul in den Armenvierteln von Sao ­Paulo. Die Vision eines Projekts für Straßenkinder ließ sie nicht mehr los. Nun berichtet sie von ihrem Weg.

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Schon was vor bis Dezember 2009?
Ein eindringlicher Apell zur gemeinsamen Vorbereitung auf die Welt-Klimakonferenz von Kopenhagen.

Autoren: Jörg Zimmermann

Was würdest du tun, wenn dir das Wasser sprichwörtlich bis zum Hals steht, der letzte Orkan das Dach weggefegt hat, 100 hilfesuchende Menschen bei dir um Einlass bitten, du nicht weißt, wo das Essen für dich und deine Familie für morgen herkommen soll, die Regierung wie immer nur leere Versprechungen von einer besseren Zukunft macht?

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Verflüssigungen
Wege in die Kulturgesellschaft

Autoren: Adrienne Goehler

Die Freien Gesundheitsberufe sind Wegbereiter für eine neue Gesundheitskultur. Dabei werden sie von ihren Beiratsmitgliedern unterstützt. Zu ihnen zählt auch die Publizistin Adrienne Goehler, die vor Kurzem auf der Tagung eines Mitgliedsverbands zum Thema „Lebenskunst als politischer Faktor“ über „Verflüssigungen als Weg in die Kulturgesellschaft“ sprach.

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Wenn die Muttergottes politisch wird
Roland Rottenfußer berichtet von der ersten kulturkreativen „Wahl-Fahrt“ durch das wahlkämpfende Bayern

Autoren: Roland Rottenfußer

Vom 5. bis zum 15. August veranstaltete der Verein „Die Feder“ seine erste „Wahl-Fahrt“ durch Bayern von Hohenpeißenberg nach Altötting. Der Verein, der seinen Namen aufgrund einiger eindrucksvoller Kontakte mit Indianern zu Beginn seiner Geschichte erhielt, setzt sich seit 13 Jahren für die Verständigung zwischen den verschiedenen Religionen ein. Ausgangs- und Zielort waren so gewählt, dass jeweils eine berühmte Madonnenfigur – die Weiße Madonna von Hohenpeißenberg und die Schwarze Madonna von Altötting – die Eckpunkte markierten, unterwegs gab es Treffen mit religiösen Vertretern sowie eine Reihe kulturkreativer Veranstaltungen.

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Wie integral darf Holon sein?
Willi Maurer plädiert für Holon-Cafés als neutrale Vernetzungsplattformen.

Autoren: Willi Maurer

„Ein 150-prozentig visionäres Produkt, das durch mehr als 20 Prozent Innovation von einem bisher gut verkäuflichen Produkt entfernt ist, findet ungenügend Interesse, um einen lohnenden Absatzmarkt erschließen zu können.“ Diese Worte von Gary Zemp aus der Kerngruppe IP – Integrale Politik Schweiz, waren für Willi Maurer Anlass, über das „Produkt“ Holon-Café neu nachzudenken. Er fragt sich, wie integral bzw. neutral sich Holon geben darf, damit sein wirklicher Wert in integ­ralen Kreisen wahrgenommen wird.

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